Die Ausbildung

Die Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Alltagsbetreuerin / staatlich anerkannten Alltagsbetreuer vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die begleitende Unterstützung von Menschen mit Hilfebedarf bei Alltagsverrichtungen und der Gestaltung des persönlichen Lebensumfeldes. Die Ausbildung befähigt dazu, in Einrichtungen und Diensten des Gesundheitswesens, der Altenhilfe und der Behindertenhilfe, in Wohngruppen und im häuslichen Bereich pflege- und betreuungsbedürftige Menschen aller Altersgruppen bei Alltagsverrichtungen unter Anleitung einer Fachkraft qualifiziert zu unterstützen und zu begleiten. Je nach Einsatzort führen AlltagsbetreuerInnen einfache patienten- oder bewohnernahe sowie aktivierende Tätigkeiten wie auch hauswirtschaftliche Dienstleistungen aus.

Innerhalb der Ausbildung werden alle Modulinhalte gemäß § 53c SGB XI vermittelt, sodass die TeilnehmerInnen, die in einem Alten- oder Pflegeheim den praktischen Teil der Ausbildung absolvieren, eine Bescheinigung nach § 53c SGB XI  zu ihrem Abschlusszeugnis erhalten.

Voraussetzungen für die Aufnahme

  • Sie haben ausreichende deutsche Sprachkenntnisse
  • Sie brauchen eine ärztliche Bescheinigung über die gesundheitliche Eignung
  • Sie sind bereit, Menschen mit Unterstützungsbedarf respektvoll und wertschätzend zu begegnen
  • Sie sind bereit und fähig Verantwortung zu übernehmen
  • Es gibt keine Altersbegrenzung

Dauer und Ausbildungsvergütung

Die Ausbildung beginnt immer am 1. September und dauert zwei Schuljahre.

  • 2 Tage Unterricht in der Woche
  • 3 Tage Praxis in einer stationären Einrichtung des Gesundheitswesens, der Altenhilfe oder der Behindertenhilfe (je Schuljahr mindestens 800 Std.)

Der Träger der praktischen Ausbildung bezahlt eine Ausbildungsvergütung.

Ausbildungsorte

Der theoretische Unterricht findet in der Else-Mayer-Schule, Simmlerstraße 10 in Pforzheim statt. Für die praktische Ausbildung stehen Ausbildungsplätze bei folgenden Einrichtungen zur Verfügung:

  • Rechbergklinik Bretten
  • Kinderklinik Schömberg gGmbH
  • Altenpflegeheim Atrium Pforzheim
  • Pflegedienst & Tagespflege Wenz Sternenfels
  • Haus am Kappelhof Caritasverband e. V. Pforzheim
  • Seniorenzentrum Sonnhalde Neuenbürg
  • Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis e.V. Haus Eutingen 
  • Haus Tanneck Schömberg
  • Seniorenzentrum Keltern Ellmendingen
  • August-Kayser-Stiftung Pforzheim
  • Zweigwerkstatt Mühlacker-Lomersheim Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis e.V.
  • Seniorenzentrum St. Franziskus Mühlacker
  • Heim am Hachel Pforzheim
  • Altenwohn- und Pflegeheim Haus Maihälden Pforzheim
  • Alten- und Pflegeheim Haus Königsbach Königsbach
  • Soziales Netzwerk Schauinsland Sonnenhof (Pforzheim) - Tagespflege
  • Soziales Netzwerk Schauinsland Haus Würm
  • Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis e.V. Hauptwerkstatt
  • Seniorenzentrum St. Clara Illingen
  • Fachpflegeheim für psychiatrisch erkrankte Menschen Engelsbrand
  • Soziales Netzwerk Schauinsland Haus Dillweißenstein
  • Soziales Netzwerk Schauinsland Haus Eutingen
  • Walter-Geiger-Haus Caritasheim Pforzheim e.V.
  • zuHause ambulanter Pflegedienst und Tagespflege Pforzheim
  • Karl-Gerok-Stift Vaihingen
  • DRK-Altenpflegeheim gGmbH Magstadt
  • Lebenshilfe Pforzheim Enzkreis e.V. Haus Buchberg in Neuenbürg
  • Sozialstation Kämpfelbach e.V. Tagespflege
  • Dienste für Menschen gGmbH Birkenfeld Tagespflege 
  • Albert-Stehlin-Haus Caritasheim Pforzheim e.V. 
  • Tagespflege "Morgenrot" Schömberg-Bieselsberg

 

Abschluss der Ausbildung

Die Ausbildung endet mit einer Abschlussprüfung, durch deren Bestehen die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Alltagsbetreuerin“ erworben wird. Schülerinnen ohne Hauptschulabschluss erwerben diesen mit bestandener Abschlussprüfung. Die Bescheinigung nach § 53c SGB XI wird ebenfalls ausgehändigt.

Dem Aufnahmeantrag sind beizufügen

  • ein Lebenslauf in tabellarischer Form mit Angaben über den bisherigen Bildungsweg und ausgeübte Berufstätigkeiten
  • ein Bewerbungsfoto
  • das letzte Schulzeugnis
  • die schriftliche Zusage eines Ausbildungsplatzes
  • der Nachweis der gesundheitlichen Eignung zur Ausübung des Berufs durch ein ärztliches Zeugnis (Kopie)
  • eine Erklärung über gleichzeitig oder früher erfolgte Bewerbungen an anderen Berufsfachschulen für Sozialpflege oder deren Besuch
  • polizeiliches Führungszeugnis (Kopie), das nicht älter als 3 Monate ist

Wir bieten Ihnen

  • Unterstützung bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsbetrieb
  • Unterstützung bei der Suche nach geeigneter Kinderbetreuung inkl. Notfallplan / Ferienbetreuung
  • Hilfestellung bei persönlichen Problemen und Konflikten
  • Vermittlung zwischen Praxiseinrichtung und Auszubildenden
  • regelmäßige Praxisbesuche
  • Förderunterricht
  • Sozialpädagogische Begleitung
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